Faszination Traditionsschiff

Willkommen in Deutschlands größtem, schwimmenden Museum! Die ganze Welt der Seefahrt und des Schiffbaus wird an Bord des Traditionsschiffes Typ FRIEDEN, erlebbar. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum in Rostock begeistert seine Gäste seit rund vier Jahrzehnten mit vielen einzigartigen Attraktionen.

Mehr als 12.000 Ausstellungsstücke repräsentieren die Entwicklung des Schiffbaus, die mit den Slawen beginnt und in die computergesteuerte Fertigung moderner Großwerften mündet. Sie erzählen von der Entwicklung des Seefunkwesens und der Seefliegerei, berichten über faszinierende Utopien im Schiffbau, von der Meeresforschung in der Ostsee und vielem mehr.

In den Laderäumen des ehemaligen Frachtschiffes ermöglichen es interessante Ausstellungen, in die Geschichte der Seefahrt einzutauchen. Schwimmkran, Dampfschlepper, Beton- und Hebeschiff – alte Giganten maritimer Technik – machen im Umfeld des Museumsschiffes Schifffahrtsgeschichte und traditionellen Schiffbau erlebbar.

Ein Riesenvergnügen für die ganze Familie: die Miniportanlage, auf der große und kleine Kapitäne ihr seefahrerisches Können erproben dürfen. Per Fernsteuerung lassen unsere Besucher schnittige Schiffsmodelle rasant über das Wasser kurven. Achtung: Nur hier ist das Patent »Kapitän auf kleiner Fahrt« erhältlich, das ausschließlich an Bord der FRIEDEN gilt. Übernehmen Sie das Ruder!

Weitere Informationen

Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum
Tel.: (0381) 12 83 13 64
Fax: (0381) 12 83 13 66
schifffahrtsmuseum@iga2003.de
www.schifffahrtsmuseum-rostock.de

Historische Bootswerft

Auf der historischen Werft werden traditionelle Handwerkstechniken des Bootsbaus wieder  zum Leben erweckt.

Die Schmiede
In der Schmiede kann man mittels Muskelkraft den Blasebalg  bedienen und so das Feuer schüren, welches das Eisen zum Glühen bringt. Ausgestattet mit Schürze, Handschuhen und Schutzbrille darf das Metall dann mit dem Schmiedehammer in Form gebracht werden.

Die Zimmermannswerkstatt
Die Zimmermannswerkstatt bietet einen Einblick in die Holzbearbeitung des Schiffbaus vergangener Jahrhunderte. Man erfährt, wie ohne Elektrizität Löcher gebohrt wurden oder, wie mühsam sich das Zuschneiden und Bearbeiten des Holzes in früheren Zeiten gestaltete. Auch hier gilt es nicht nur Zuzuschauen, sondern selbst den Hobel in die Hand zu nehmen und das Holz zu gestalten.

Die Reeperbahn
Hier erfährt man, wie  für den Bootsbau Seile und Taue geschlagen wurden (Reep: seemänn. für "Tau"). Nach Anleitung kann man sich auch gerne einmal allein versuchen.

Hinweis:
Selbst angefertigte Stücke aus Schmiede und Reeperbahn dürfen gern als Souvenir  mitgenommen werden.

Werkstattbetrieb
Mittwoch - Sonntag 10.00 - 17.30 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner
Wolfgang Schwenn

Kontakt über das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock
Tel.: +49 (0) 381 12831 364

Hinweise
Beachten Sie bitte auch unsere museumspädagogischen Angebote!